Kommende Veranstaltungen
Palazzo Albrizzi
07.12.2024 - VENEZIA
RECITAL
Conservatorio della Svizzera italiana
21.12.2024 - LUGANO
RECITAL
Ein Fonds für die Kultur
Wir waren für endlose Wochen in unseren Häusern eingesperrt; in einem Klima der Angst um die Zukunft und der Unsicherheit beim Kontakt mit anderen Menschen. Es war eine schreckliche Zeit für alle. Aktivitäten abrupt unterbrochen, Konzerte verschoben, Pläne verändert, Studien verlangsamt, Einsamkeit. Die Musikhochschule hat in dieser Zeit ihre Nähe und Solidarität gezeigt: sie hat einen Solidaritätsfonds für uns Studierende eingerichtet. Besonders für diejenigen, welche abrupt von einem Tag auf den anderen allein waren, ohne die geringste Möglichkeit die eigene Familie zu erreichen, musikalische oder andere Erwerbstätigkeiten zur Finanzierung ihres Studiums fortzuführen. Die gesamte Gemeinschaft hat in kurzer Zeit darauf reagiert und zahlreiche Leute haben sich sofort bereit erklärt, diesen Fonds zu unterstützen – bis heute wurden mehr als 130.000 Franken gesammelt. Die Musikhochschule konnte so ohne Verzögerungen 90 Stipendien vergeben. Es entstand die Überzeugung, diesen Fonds auch in den zukünftigen Monaten zu erhalten, da sich die Konzertsaison nur langsam erholen wird. Ich gehöre zu den Nutzniessern des Fonds und fühle das Bedürfnis, auch im Namen des Studierendenvereins an die Musikhochschule einen besonderen Dank für diese wichtige Initiative zu unseren Gunsten auszusprechen. Die Initiative bedeutet uns weit mehr als die wertvolle materielle Unterstützung. Sie hat uns Kraft und Vertrauen gegeben, das Gefühl Teil der Institution zu sein, und uns geholfen, trotz allem wieder zu hoffen und zu planen. Sie hat uns geholfen, ohne Vorurteile an jene universelle Liebe zu glauben, die still im Herzen des Menschen wohnt und darauf wartet, sich gerade in Zeiten größten Unbehagens und größter Not zu zeigen und zu verstärken.
Ein Fonds für die Kultur
Wir waren für endlose Wochen in unseren Häusern eingesperrt; in einem Klima der Angst um die Zukunft und der Unsicherheit beim Kontakt mit anderen Menschen. Es war eine schreckliche Zeit für alle. Aktivitäten abrupt unterbrochen, Konzerte verschoben, Pläne verändert, Studien verlangsamt, Einsamkeit. Die Musikhochschule hat in dieser Zeit ihre Nähe und Solidarität gezeigt: sie hat einen Solidaritätsfonds für uns Studierende eingerichtet. Besonders für diejenigen, welche abrupt von einem Tag auf den anderen allein waren, ohne die geringste Möglichkeit die eigene Familie zu erreichen, musikalische oder andere Erwerbstätigkeiten zur Finanzierung ihres Studiums fortzuführen. Die gesamte Gemeinschaft hat in kurzer Zeit darauf reagiert und zahlreiche Leute haben sich sofort bereit erklärt, diesen Fonds zu unterstützen – bis heute wurden mehr als 130.000 Franken gesammelt. Die Musikhochschule konnte so ohne Verzögerungen 90 Stipendien vergeben. Es entstand die Überzeugung, diesen Fonds auch in den zukünftigen Monaten zu erhalten, da sich die Konzertsaison nur langsam erholen wird. Ich gehöre zu den Nutzniessern des Fonds und fühle das Bedürfnis, auch im Namen des Studierendenvereins an die Musikhochschule einen besonderen Dank für diese wichtige Initiative zu unseren Gunsten auszusprechen. Die Initiative bedeutet uns weit mehr als die wertvolle materielle Unterstützung. Sie hat uns Kraft und Vertrauen gegeben, das Gefühl Teil der Institution zu sein, und uns geholfen, trotz allem wieder zu hoffen und zu planen. Sie hat uns geholfen, ohne Vorurteile an jene universelle Liebe zu glauben, die still im Herzen des Menschen wohnt und darauf wartet, sich gerade in Zeiten größten Unbehagens und größter Not zu zeigen und zu verstärken.